Ein Tag im Zoo mit der Gemeinderätin

Bericht von Karin Weyermann, Gemeinderätin CVP 7 und 8.

Neben der politischen Arbeit im Gemeinderat gehört der Kontakt zur Bevölkerung zu den schönen und spannenden Abwechslungen. Das direkte Gespräch mit Personen aus den Quartieren erlaubt es, die Bedürfnisse und aktuellen Themen direkt aufzunehmen. Daher schätze ich es immer, wenn wir mit der Kreispartei an den Quartierfesten teilnehmen. So sind wir auch jedes Jahr am Riesbach-Fest mit dabei. Traditionsgemäss veranstalten wir dort einen Ballonflugwettbewerb. In den letzten Jahren durften die Gewinner einmal unsere Nationalrätin Kathy Riklin im Bundeshaus besuchen und ein anderes Mal ermöglichte Silvia Steiner eine Führung durch das Polizeimuseum. Dieses Jahr winkte der Gewinnerin ein Tag im Zoo mit der Gemeinderätin. Der Ballon der 7-jährigen Yara flog mit 250 km am weitesten.

Am Samstag vor einer Woche war es dann soweit und ich durfte Yara mit ihrer Freundin Chloé sowie ihre Mutter in den Zoo begleiten. Ausgestattet mit dem Zoo-Plan starteten wir im Aquarium auf der Suche nach dem Hai. Der Korallenkatzenhai versteckte sich jedoch zu gut, so dass wir ihn leider nicht sahen. Dafür entdeckten wir zahlreiche andere Fische. Weiter ging es mit der Suche nach Echsen und Vögeln. Anschliessend besuchten wir das Affenhaus. Auf dem Weg dorthin durchquerten wir noch das Pantanal, welches nach einem Feuchtgebiet in Südamerika benannt ist und unter anderem Tapire, Flamingos und den Ameisenbär beheimatet. Im Affenhaus faszinierten uns die beiden zeitungslesenden Orang-Utans. Nach einem kurzen Halt auf dem Spielplatz, warteten wir auf die Pinguinparade. Es ist wirklich ein einzigartiges Erlebnis, wenn die Königspinguine direkt an einen vorbei watscheln. Hungrig und etwas durchgefroren machten wir uns von dort auf den Weg in den Kaeng Krachan Elefantenpark, wo wir uns im Elefantenhaus verpflegten und aufwärmten. Die Elefanten genossen die Kälte draussen und leisteten uns leider keine Gesellschaft. Yara und Chloé zog es anschliessend in den Zoolino und zur Fütterung der Geissen. Die Becher gefüllt stiegen sie mutig in das Gehege. Bald darauf kamen sie jedoch wieder heraus. Die Geissen sind doch ziemlich gierig und von ausserhalb des Zauns lassen sie sich doch etwas einfacher füttern. Nach einem Besuch beim Esel Fridolin ging es zum Schluss noch in die Masola-Halle. Auf den Aussichtsplattformen hat man einen wunderbaren Überblick. Von dort sahen wir unter anderem auch die Fledermäuse. Wieder unten angekommen, zeigte sich uns ein Roter Vari aus nächster Nähe. Ebenso entdeckten wir einen Gecko und ein Chamäleon. Mit den Erinnerungsstofftieren Waschbär Bruno und Meerschweinchen Flecki fand der Tag im Zoo ein gelungenes Ende.

Die Politik war an diesem Tag unwichtig, im Vordergrund standen das Erlebnis und die Tiere. Ich glaube, Yara und ihre Freundin haben den Tag genossen. Mindestens genauso viel Freude an diesem Tag hatte aber ich, nahm ich mir doch nun schon lange nicht mehr die Zeit, einfach einmal abzuschalten und ein paar Stunden im Zoo zu verbringen.

Quelle: lokalinfo.ch

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