Gemeinderatskandidierende

Wir stellen unsere Gemeinderats-Kandidierenden vor: Bernhard Obrist und Marco Fetz

 

Bernhard Obrist

Was mir wichtig ist

Vom gegenwärtigen rein mengenmässigen Wachstum profitiert nur die Wirtschaft. Mir ist eine Rückkehr zum qualitativen Wachstum für die Menschen in unserer Stadt und im ganzen Land wichtig.

Nur mit einem sorgfältigen und genauen Blick auf das Ganze und konsequentem Handeln sind hier Verbesserungen möglich. Populistisches Schwatzen von jeglicher Seite führte zum heutigen Zustand und verbessert nichts daran.

Wieso CVP

Weil die CVP nicht polarisiert, sondern Lösungen vorschlägt. Wir stehen für Freiheit, Wohlstand und Gerechtigkeit, für Offenheit, für Menschwürde und Fortschritt. Wir stehen zu unseren Werten, wissen aber, dass in einer Demokratie nur mit Kompromissen tragfähige Lösungen gefunden werden können.

Wer ich bin

Ich liebe den Kreis 7. Ich bin an der Forchstrasse aufgewachsen und lebe heute mit meiner eigenen Familie in Witikon. Nach einer Berufslehre habe ich studiert und als Elektroingenieur promoviert. Ich bin von jeher grundsätzlich am Kern der Dinge interessiert und stehe damit immer für nachhaltige Lösungen und nicht für kurzfristige populistische Flickwerke.

Was ich mache

Ich arbeite in der Industrie im Bereich der Telekommunikation und stehe einer Expertengruppe vor. Ich bin Mitglied der Kirchenpflege von Witikon und dort zuständig für technische Belange. In meiner Freizeit bin ich Familienmensch und Heimwerker.

 

Marco Fetz

Was mir wichtig ist

Das pulsierende Zürich strahlt derzeit eine immense Sogwirkung aus und entwickelt sich unbemerkt zu einer eigentlichen Grossstadt. Wir haben dadurch die einmalige Chance, mit der Förderung von entsprechenden Rahmenbedingungen innovative Unternehmen und kreative Köpfe anzulocken (und die Steuern der Stadt um zwei bis drei Prozent zu senken). Anderseits müssen wir dafür Sorge tragen, dass das immer hektischere Zürich nicht an Attraktivität für alle Altersgruppen verliert: Familien müssen Krippenplätze und Betreuungsmöglichkeiten finden können und ältere Personen dürfen nicht jahrelang auf einen Platz in einem Altersheim warten müssen. Zudem müssen wir zu unseren «Inseln» (z. B. Pärke) in der Stadt Sorge tragen und Zürich als Velostadt fördern. Da ich kurz vor Weihnachten Opfer der Massenkündigung an der Zollikerstrasse wurde, ist mir schmerzhaft klar geworden, dass bezahlbarer Wohnraum immer noch Mangelware ist.

Wieso CVP

Die CVP steht für Sachpolitik. Sie hat eine bürgerliche Ausrichtung, berücksichtigt aber auch berechtigte soziale Anliegen – selbst, wenn sie damit in der Mitte «hängen» bleibt und ihr ein fehlendes Profil vorgeworfen werden könnte. Das braucht Mut – diesen wünsche ich mir allerdings auch für die Zukunft, denn die CVP muss sich meines Erachtens unbedingt weiterentwickeln, sich lösen von einer katholischen, wertkonservativen Ausrichtung und sich mutig modernisieren.

Wer ich bin

Ich bin ein Bündner, den es nach Zürich in das Seefeld verschlagen hat. Hier bin ich hängen geblieben und will nicht mehr weg (ausser im Winter). An der Limmatstadt habe ich denn auch meine Liebe gefunden. Meine Frau arbeitet im Moment als interkulturelle Dolmetscherin (Italienisch) und meine kleine Tochter Emma (vierjährig) geht bald in den Kindergarten.

Mein Motto: Zürich bietet viel, kann aber noch mehr – let’s fetz.

Was ich mache

Ich bin der Leiter Logistik der schweizerischen Eidgenossenschaft und als Vizedirektor im Finanzdepartement für knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. In letzter Zeit gilt mein Augenmerk vor allem der Digitalisierung, aber auch den öffentlichen Beschaffungen von IT-Leistungen, damit sich Vorfälle wie «Insieme» nicht wiederholen. Etwas mehr als zehn Jahre war ich sodann Mitglied der Schulkommission Kantonsschule Zürich Nord (ehemals Kantonsschule Riesbach).